früher. als der sommer noch ein richtiger sommer, die tv serien noch voller heisser typen und meine posts lustig waren, war alles besser. und dann auch noch fast ein halbes jahr bis zur 4. staffel lost. kalter entzug. in der zwischenzeit vertreibe ich mir also die zeit mit dem seepferdchen-flüsterer patrick duffy. auch recht interessant und beinahe so aufregend wie lost.
lang waren sie, die wintersonntage in bozen.der mitbewohner und ich bastelten an irgendwelchen modellen, skizzen, entwürfen für die akademie und waren vollkommen eins mit unsrer kleinen welt. alle augenblicke winkte der kollege mit nem dicken tütchen und wir trafen uns in der küche unserer morbid-charmanten wohngemeinschaft direkt neben der autobahn zu plätzchen, gras und ner kanne tee mit hubbabubba-geschmack. was waren wir seelig! raum, zeit und hirn wurden zu einer einheitlich breiigen masse und wenn wir nicht unsere neusten genialen ideen diskutierten oder vor lachen am boden lagen, dann lauschten wir dem hörspiel von ecos der name der rose. einen ganzen sonntag lang. und entdeckten tagsdrauf, dass kapitel eins auf repeat gestellt war...