[es ist übrigens schon ganz schön gruselig, wenn es - gleich nachdem man getwittert hat: "da! ein zeichen!" - an der tür klingelt und niemand draussen steht.]
passiert.
"Ich würde mehr verreisen. Und ein bisschen verrückter sein. Ich würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mir mehr Sonnenuntergänge anschauen."
[aus dem brief einer älteren dame]
danke, gut
die wohl interessanteste begleiterscheinung des umzugs: wir essen seit drei tagen semmeln. morgens. mittags. abends. und kein ende in sicht - eine tüte muss noch.
[merke: wenn alles überstanden ist, langen und lustigen text übers umziehen schreiben.]
passiert.
anatomieseminar. jetzt kopfschmerzen.
[toll, hormone. dazu schön viel herzöffnen, mit der skoliose
rumhypochondern und den ganzen heimweg heulen.]
zeitreisen
selbst auf dem dach rumgeklettert und schindelpappe verlegt.
fast fertig. whoohoo.
[papa wäre stolz auf sein handwerkermädchen.]
danke, gut
kein wink mit dem zaunpfahl. es war eine frisbeescheibe.
[am höchsten punkt der jemals erreichten körperlichen fitness so dermassen das sprunggelenk kaputt machen, dass es jetzt, 4 monate später, immer noch nicht wie vorher ist. meh.]
zeitreisen
diese woche zwei glückscents in einer mittagspause gefunden. und heute schon wieder einen.
[13 uhr 33, ich bin 11 jahre alt. die schule ist aus aber ich habs nicht sonderlich eilig, weil zu hause eh nur fertigessen und der fernseher auf mich warten. ich geh die treppen von der s-bahn runter und bin in gedanken ganz wo anders als mich plötzlich von hinten jemand an meinem rucksack packt und mir einen kräftigen schubser gibt. einfach so. ich taumel die treppen runter, kann mich gerade noch fangen, weil ich auf andere kinder drauffalle und hab mir dabei auch ein bisschen wehgetan. von oben hör ich fieses jungenlachen und ich kann mir gerade noch so das heulen verkneifen, bis ich um die ecke bin.]
life, centuries ago.