sturschädel. wrapped in coffee, dipped in karma.
[so ein rollköfferchen kann einiges. vor allem, wenn man es denn auch benutzen würde. ausserdem gelernt: nie wieder sagen "ich freu mich schon voll aufs fliegen." es könnte wackelig werden.]
nablopomo 11.4
on the road
gefühlte 30 grad in der sonne. den ganzen tag bin ich schon in der falschen jahreszeit. herz will wärme und strand, surfen und danach ein tofusandwich mit bier runterspülen. dazu passend das erste mal seit langem wieder das gegen-den-rest-der-welt gefühl. hello, hello. dieses seltsame hochgefühl das man hat, wenn man sich von aller empathie verabschiedet und sich irgendwie cooler findet als den rest der welt, obwohl man weiss, das man schon verloren hat. so wie wenn man mit 14 die springerstiefel schnürt, bevor man auf ein punkkonzert geht. so fühlt sich das an. ein bisschen aggressiv, provozierend, und vorallem: mir egal. es macht unverwundbar. so als hätte man einen von marios powersternen gefressen. und es hält auch ungefähr genauso lang an.
#nablopomo 11.3
passiert.
verschlafen. yoga in der schnellversion, dann zum markt. kaffee, frühstück, arbeiten. zwischendrin atmen. ertappe mich gerade oft dabei, wie ich mich in der perfektion verlaufe. alles dauert länger als geplant. immer. mit der dicken wintermütze. aber: zwei jobs sind rausgeschickt, freu mich schon auf übermorgen, hamburg, das konzert, das hoffentlich schön novembrige wetter, passend zur musik und dem leisen knistern. und der schnupfen ist auch so gut wie ausgeräuchert.
#nablopomo 11.2
passiert.
alte liebe macht neue mützen. und das geht so: seniorinnen häkeln superfesche mützen, die man dann nach und vor dem surfen tragen kann. jede mütze ist ein unikat und kommt mit postkarte, mit der man sich bei der macherin bedanken kann. der erlös geht komplett an die häkeldamen, die damit gemeinsam was unternehmen. was für ein tolles projekt. ich bin verliebt. und ab mitte november bekommt man die alte liebe nicht nur in kassel und auf lanzarote, sondern auch im onlineshop. hurray!
[entdeckt im neuen yogajournal]
#nablopomo 11.1
coffee & tv
in die apotheke geschlurft. geldbeutel vergessen. wieder zurückgeschlurft. den restlichen tag dann vor selbstmitleid auf der couch zerflossen. hey, schnupfen, weisst du was? fuck you. geh einfach wieder nach hause. kann dich hier nicht brauchen.
zeitreisen
mütze, frau plastic. mütze!
[in coburg am marktplatz eine bratwurst gegessen. war die gut. danach hab ich lustigerweise darauf gewartet, dass irgendwas passiert, dass sich der himmel auftut und mir jemand mit einem überdimensionalen hammer auf den kopf klopft. ist aber nix passiert. lag noch nicht mal schwer im magen, die wurst. oberfranken ist ja wirklich ein hartes pflaster für jemanden, der kein fleisch mag. vorallem wenn sich die familie vom mann zur kirchweih trifft, um zwei tage lang durchzufressen. rouladen, gänse, enten, würste, schinken, speck. aber diese oberfränkischen klösse! das sind echt die besten knödel der welt. und die
veste darf man auch nicht verpassen. man sollte sowieso viel öfter burgen besuchen.]
on the road
[manchmal ist das vermissen so gross, ganz plötzlich, dass mir fast die luft wegbleibt. dann kann ich dich an jeder ecke sehen, ich hör dich sagen ciao bella, come stai, tutto bene? und im vorübergehen sammle ich das leid von jedem einzelnen auf, der mir in die augen schaut. ganze kreuzfahrtschiffe haben dann platz in diesem herzloch.]
zeitreisen
mich das erste mal als freie texterin buchen lassen. wow.
[september 2011]
first times
lieblingssatz aus
ankes deern:
(Unter uns: Nachts ziehe ich mir ein enges Glitzerkleid und ein Cape an, fliege mit meinem wehenden Armfett über Deutschland und mache dicken Frauen im Schlaf Komplimente. Ich bin Fat Wonderwoman, und wenn du gutgelaunt aufwachst, war ich bei dir.)
schön.
coffee & tv