zwischendrin eingeatmet: eine halbe packung casali schoko bananen minis, eine halbe packung brezeln herzen sterne, eine halbe tüte vanillemandeln, eine tüte tyrrells veggie chips, zweieibhalb portionen nudelauflauf, eine butterbreze und eine flasche von dem roten. hormone, let´s say.
die hormone schlagen zurück. schlafmangel lässt grüssen. die zweite hälfte des tages eindeutig besser, ein kleiner hauch flausch ist wieder da. wird schon, zuversicht, alles gut.
die ersten rechnungen gestellt und dann jeden tag im onlinebanking nachgeguckt, bis das erste selbstständige geld auf dem businesskonto war. seit einer gefühlten ewigkeit wieder spass am arbeiten gehabt und tolle ideen gemacht. dazu das puschelige gefühl, alles richtig zu machen. besonders toll: das erste mal melvins live gesehen, auch so ein herzchen abend. und der erste grüne smoothie meines lebens. erst interessant, dann lecker.
friere nur ein bisschen auf der bötchenfahrt durch den hafen und die speicherstadt. bin ja auch eingepackt wie ein eskimokind. wer gesund sein will, muss eben blöd aussehen. grosse vorfreude auf zuhause, das sofa, die stabile internetverbindung.
"Wir setzen uns selbst beziehungsweise unseren Ort in den Mittelpunkt der Multiversen: Wir sind immer da, wo alle Koordinaten den Wert null annehmen. Heimweh übrigens ist der Schmerz darüber, sich nicht am Koordinatenursprung zu befinden, und es hält so lange an, bis wir uns eine neue Karte gemacht haben."
flohmarkt. in jeder stadt anders und doch immer ein bisschen gleich. da gibts die coolen märkte, den nachtkonsum, die flohschanze, man kommt sich immer ein wenig vor wie abends im club. sehen und gesehen werden. und es gibt die kleinen flohmärkte, mit ganz bunt durchgewürfelten menschen und dingen. viel hartz 4, viel russisch und türkisch, viel ramsch. rostige badarmaturen, zum beispiel. oder gebrauchte dessous. oder arzt-besteck. und immer die gleiche frage: wer kauft sowas?
[der erste flohmarkt gleich ein voller erfolg: ganz viele alte, kleine kitschige bilderrahmen gekauft. der zweite hat uns immerhin den ganzen tag zum lachen gebracht. sind auf dem adventsmarkt im seniorenheim gelandet. da gings richtig zu. alte frauen können ganz schön rabiat sein. zumindest wenns um eulen-häkeltopflappen geht. abends dann: der wahnsinn. bon iver in den docks. orchestral, zeitweise. einfach wow, mit ganz vielen herzchen. als perfekter ausklang noch ein spaziergang über die reeperbahn und ein falafel-dürüm mit bier. was für ein wunderschöner tag. danke.]
wie durch den fleischwolf. dazu enorm pappig aufgewacht. (90 cm. für zwei. halleluja.) habs mit buddhistischer gelassenheit versucht, und hey, es hat funktioniert. mit shopping dann den letzten rest bäh vertrieben, was auch prima funktioniert hat. hamburg ist toll. und für morgen ist novemberwetter angesagt. passt.